Auf der NAB 2013 in Las Vegas war der Stand von Blackmagic Design der mit Abstand am meisten besuchte. RED, die gleich daneben ihr Lager aufgeschlagen hatten, konnten lediglich einen kleinen Teil an Interessenten binden. Nicht, dass sie nicht versucht hätten mit einer Produktionsstätte im ‚Glashaus‘ Aufmerksamkeit zu erwecken, aber gebracht hat es nicht viel.
  

Die Ankündigung: Eine günstige Kinokamera von Blackmagic Design

Grant Petty CEO Blackmagic Design 
Grant Petty CEO Blackmagic Design
(hier mit mir rechts im Bild) hatte 2012 mit der Ankündigung, eine günstige Kinokamera zu bauen, die mit einem hohen Dynamikbereich von 13 Blenden, einer Auflösung von bis zu 2.5K und der Möglichkeit, RAW Einzelbildsequenzen aufzunehmen und als Recording Media SSDs zu nutzen, einen wahren Hype entfesselt. Noch beeindruckender war der Startpreis von 2.995 $ für die Blackmagic Design Cinema Camera. Und der wurde, kaum zu glauben, am 02. August 2013 um weitere 1.000$ auf 1.995 $ gesenkt.

 

Ich selber hatte das Vergnügen, Grant Petty auf der Blackmagic Design After Party persönlich kennen zu lernen und ein paar nette Sätze mit ihm zu wechseln.

 

Da ich über die Jahre mit sehr vielen Kameras gearbeitet hatte - von der einfachen Sony PMW-EX1 über die Canon EOS C300, Sony NEX-FS700 bis hin zur ARRI Alexa Plus - habe ich etwas Erfahrung sammeln können. Die Blackmagic Design Cinema Camera kam zuerst als EF-Version auf den Markt, welchen wir - via England - zur Anschaffung einer ersten eigenen BMCC auch nutzten. Neben all den schönen Eigenschaften gab es natürlich auch Nachteile. Angefangen mit einem Crop Faktor von 2.3. Hierzu muss man wissen, dass der Crop Faktor auf Kleinbild geeicht ist, also bewirkt dies bei einem Super 35mm Sensor einen Crop von ca. 1.5. (dieser Faktor ist in der Szene schon so verbreitet, dass es niemanden bei der Film- Standard-Brennweite 50mm noch stört, dass er tatsächlich mit 70mm arbeitet).

 

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Ein weiterer Nachteil ist, dass sich die Akkus bei der Blackmagic Design CInema Camera nicht austauschen lassen. Die Kamera verfügt zwar über einen internen Akku, welcher mit 2 Stunden Laufzeit angegeben ist. Doch keine unserer BMCC-Kameras hatte diese 2 Stunden jemals erreicht. Unabhängig davon liefen unsere Cams auf externen Stromquellen (Bspw. Bebob Coco II / jetzt III mit V-Mounts) und das funktioniert ganz wunderbar. Wer also gewohnt ist, billige Akkus im 5D Preisrahmen zu nutzen, wird sich hier etwas umsehen müssen. Als ein tatsächliches Problem erwies sich der Audio-Chip der Blackmagic Design CInema Camera.
  

Kollegen bemängeln Klinke statt XLR für Audio bei Blackmagic Design CInema Camera 2.5K und Blackmagic Production Camera 4K

 

 Blackmagic Cinema Camera EF-VersionViele Kollegen haben bemängelt, dass die BMCC Klinke anstatt XLR für Audio nutzt. Ich selber sehe das Problem aber eher im Audio-Chipsatz der Blackmagic Cameras. Audiosignale werden normalerweise über einen Mischer (oder auch Preamp) zur Kamera übertragen und sollten dort sauber und synchron aufgezeichnet werden. Leider hatte die BMCC hier immer ein Grundrauschen, das die Aufzeichnung praktisch nicht nutzbar machte.

Über die Monate hinweg gab es viele Updates, manche betrafen auch Audio. Einige schafften eine Verbesserung, die nächsten relativierten diese wieder. Kurzum, ich habe diverse Sound-Devices und Juiced Link Preamps getestet, um das Problem zu lösen, aber keines konnte für einen wirklich brauchbaren Ton sorgen. Das Problem liegt aber nicht am Audio-Codec der Blackmagic, die Kamera zeichnet in 24bit 48KHz auf, was mehr als genug ist.  



 

Gelegentliche Dropouts in erster Charge der Blackmagic Design Cinema Camera

 

Marco Solorio von OneRiver Media

Offen gesagt, denke ich, dass man diese ‚Mängel‘ bei dem Preis der Kamera und der Leistung, die sie bringt, absolut hinnehmen kann. Was ich jedoch für absolut inakzeptabel erachte habe, waren die gelegentliche Dropouts (einzelne Bilder wurden nicht aufgezeichnet, so dass der Take verloren war). Ursache für die Dropouts waren nicht etwa billige SSDs, wir hatten ausschliesslich sehr hochwertige verwendet, wie die SandDisk Extreme 480 und die Kingston Hyper X 3K 480.

 

Außerdem war das Auflagemass falsch eingestellt und schließlich litten die BMCCs unter dem „Black Sun Effect“. Bei extremer Überbelichtung, z.B. durch direktes Sonnenlicht oder Autoscheinwerfer in der Nacht, wird die hellste Stelle schwarz aufgezeichnet. Marco Solorio von OneRiver Media (hier mit mir im Bild links) hat dieses Problem in seinen ersten Aufnahmen mit der Blackmagic Design Cinema Camera schon erkannt.

 

Bis heute ist dieser Fehler leider nicht behoben. Zusammenfassend konnte ich aber feststellen, dass sich die Probleme (mit Ausnahme des Black Sun Problems) hauptsächlich auf die erste Charge der BMCCs beschränkten. Die nachfolgenden Modelle der Blackmagic Design Cinema Cameras funktionierten bestens und tun das bis heute!

 

Zwischenzeitlich gab es noch eine Blackmagic Design Cinema Camera MFT Version, also ohne aktive Ansteuerung der Linsen, und eine Blackmagic Pocket Camera, ebenfalls mit BMCC-Sensor und MFT Mount, aber ohne Black Sun Effect. Die neue Blackmagic Design Production Camera 4K oder kurz BMPC4K hat dieses Problem leider auch.
  

Die Blackmagic Production Camera 4K im Test

 

BMPC4KDamit sind wir auch schon beim neuesten Modell, die Blackmagic Production Camera 4K, welche wir im Januar 2014 erhielten und die bis heute perfekt funktioniert.

 

Offen gesagt bin ich von dieser Kamera noch heute begeistert. Vereinzelt hat man zwar auch hier Kollegen von manchen Defiziten berichten hören, wie etwa Probleme mit dem Sensor (Streifen im Bild) oder fehlende Gewindeeinsätze im Body, doch das dürften lediglich Anlaufschwierigkeiten der Blackmagic Production Camera 4K gewesen sein, denn die jetzt erhältlichen Modelle funktionieren meist ohne Beanstandung und - wie wir wissen - haben andere Kamerahersteller, wie beispielsweise RED, ebenso oft Probleme.

 


Seit Erhalt unserer Kamera BMPC4K war ich beruflich viel unterwegs und auch wenn ich dort meist mit geläufigeren Kameras gedreht habe (Sony PMW-F55, Canon EOS C300 & RED Epic).

 

So habe ich trotzdem die Blackmagic Production Camera 4K so oft wie möglich mitgenommen und konnte sie zwischendurch auch ausführlich testen. Die Audio-Qualität ist besser, dafür zieht Blackmagic Production Camera 4K auch etwas mehr Strom als die Blackmagic Cinema Camera, aber auch das ist noch voll im Rahmen. Wie oben beschrieben versorge ich auch diese Kamera mit externen Akkus und erhalte deshalb auch eine ausreichende Laufzeit.

 

Für gelegentliche Takes auf dem Kran oder aus der Hand reicht der interne Akku auch alleine. Blackmagic hat bei dieser Kamera damit geworben, dass der S35 Sensor 4K aufzeichnet und zudem noch einen Global Shutter hat.
  

Brillante Bilder der Blackmagic Production Camera 4K mit Global Shutter

 

optische Wirkung Global Shutter stimmt. Die Blackmagic Production Camera 4K sind indessen auf UHD mit 3840 × 2160 Pixeln eingeschränkt, was aber der optischen Wirkung keinen Abbruch tut. Etwas unterdimensioniert erscheint dagegen die Sensorgröße, wie hier an dem Beispielbild mit einem Dragon Sensor zu sehen.

 

Ein Super 35 Sensor misst 24.9 mm x 14 mm (28.5 mm diagonal), der BMPC4K Sensor liegt aber bei 21.12 mm x 11.88 mm - (24.2mm diagonal). Anstatt also eines S 35 mm typischen 1.5 Crop Factors resultiert nun ein 1.7 Crop, der sogar noch über dem 1.6 Crop der APS-C Sensoren liegt.

Die Bilder, die die Blackmagic Production Camera 4K macht - und deshalb kauft man sie ja - sind einfach brillant.



BMPC4K Sensor Selbst Aufnahmen in HD mit der Blackmagic Production Camera 4K wirken schärfer und haben weniger Moirée als HD Aufnahmen mit der Blackmagic Cinema Camera oder der Canon EOS 5D Mark III mit ML RAW Hack.

 

Ich selbst nutze ausschliesslich Apple und auf den großen iMacs mit 2560 x 1880 Pixeln Auflösung. Darauf sah HD immer etwas flau aus, ebenso auch auf meinem geliebten Retina MacBook Pro mit 2880 x 1800 Pixeln.

 

Bedenkt man also, dass bald 27“ iMacs mit Retina Auflösung kommen sollen, wird HD komplett untergehen. Schade nur, dass wir in Deutschland so langsame Datenleitungen haben und bis heute es nicht einmal schaffen, HD überall ordentlich zu streamen.

 

Fazit im Test Blackmagic Production Camera 4K

 

Blackmagic 4K günstige Kamera

Zusammengefasst ist die Blackmagic Production Camera 4K eine günstige Kamera mit einer unglaublich guten Bildqualität (obwohl sie etwas weniger Dynamic Range als die BMCC umfasst) und einem unvergleichlichen Preis-Leistungs-Verhätnis.

 

Panasonic hat zwar eine noch günstigere und fast ebenso leistungsstarke GH4 angekündigt, doch die leistet nur 8-bit 4:2:0 mit Rolling Shutter - im Vergleich zur Blackmagic Production Camera 4K mit 10-bit 4:2:2 und Global Shutter und demnächst sogar 12-bit Raw. Das ist ein gigantischer Unterschied den man vor allem in der Postproduktion zu schätzen weiß.

 

 

Nun aber zum Wichtigsten, was sowohl für die Blackmagicdesign Cinema Camera 2.5K als auch die Blackmagic Production Camera 4K gilt: Das Zubehör! Ebenso wie die Kameratechnik erlebt es derzeit eine umwälzende Entwicklung und Veränderung. Pauschal ist das Filmgeschäft in den letzten Jahren sehr viel schneller und günstiger geworden. Nicht nur Fotografen bieten Filme an, prinzipiell kann heute jedermann für wenig Geld durch hochwertige Technik gute Bilder machen. So stellt sich die zentrale Frage: lohnt es sich überhaupt noch, teures Equipment zu kaufen?

  

BMPC4K rigIch war beispielsweise schon immer ein großer Fan von den Firmen ARRI und ZEISS und wenn es geht, kaufe ich mir deren Produkte heute genauso gerne wie damals.

 

Was beispielsweise die Alexa Plus betrifft ist das natürlich eine wunderbare Kamera, die vor allem in den Punkten Abbildung Hautfarben und Zuverlässigkeit noch immer ihresgleichen sucht. Leider lassen die Budgets in letzter Zeit immer seltener ihren Einsatz zu. So kommen hier wieder Blackmag Cinema Camera 2.5 und die Blackmagic Production Camera 4K ins Spiel.
 

 

Samyang / walimex / Rokinon Linsen für Blackmagic Cinema Cameras

 

Set

In letzter Zeit habe ich sehr viel Gutes von Samyang/walimex/Rokinon Linsen gehört, dass ich neugierig wurde. Anfänglich stand ich diesen Linsen noch skeptisch gegenüber, denn der Name walimex pro hatte bei den führenden DSLR-Primes bislang noch keinen besonderen Ruf.

Da sie jedoch voll manuelle T-Stops haben und der Preis für einen ganzen Satz Primes sehr gering ist, habe ich mir einen Satz walimex pro VDSLR Linsen angeschafft und bei mehreren Drehs eingesetzt - u.a. zum Ablichten von unserer Kanzlerin und dem Bundespräsidenten am Tag der Deutschen Einheit.

 

Soviel schonmal vorweg: sie hat sich beeindruckend gut geschlagen - die walimex-Optik versteht sich. Vergleicht man die Verarbeitungsqualität einer walimex pro mit Canon L oder ZEISS, bewegt man sich bei Letzteren auf natürlich auf einem höheren Level, aber auch auf einem viel höheren Preisniveau.

 

Die Spaltmaße sind nicht immer gleich und allgemein fühlt sich das Plastikgehäuse nicht besonders solide an. Ebenso sind die walimex pro nicht so gut wettergeschützt wie die meisten Canon L Linsen. Dennoch sind sie stabil und der Fokus läuft sauber ohne Spiel mit gleichmäßigem Widerstand. Der Fokusweg ist etwas kürzer: 180 Grad im Vergleich zu fast 360 Grad bei einem Compact Prime CP.2. Man kann sich aber daran gewöhnen oder alternativ eine andere Zahnrad-Übersetzung wählen. Der EF-Mount der walimex pro ist sehr präzise gefertigt und durchaus vergleichbar mit dem Original von Canon.

  

Walimex-VDSLR-Linsen 

 

blackmagic zoomDie verschiedenen walimex-VDSLR-Linsen haben leider unterschiedliche Abmessungen, wodurch die Wechsel im Rig etwas zeitaufwändiger werden.

 

Der Follow-Focus muss neu ausgerichtet werden und ebenso die Matte Box. Das kostet gelegentlich Zeit, die man nicht immer hat. Beachten sollte man auch, dass die Filtergewinde aus Plastik sind und einen schnelleren Verschleiß erwarten lassen. Hier kann aber günstig und schnell ein Filteradapter vorbeugen. Nun zum Wichtigsten, der Abbildungsleistung. Die walimex pro 85mm, 35mm und 24mm Objektive aus dem walimex pro VDSLR All Star Set für Canon ermöglichen, richtig benutzt, umwerfende Bilder!

 

Keine Vignettierung bei Vollformat und höchstens eine minimale Randunschärfe beim walimex pro 24mm. Die Weitwinkel und das Fisheye hingegen haben mich weniger überzeugt. Unabhängig vom Hersteller hat jedes Objektiv einen spezifischen Blendenbereich, in dem es optimal scharf ablichtet. Einzige mir bekannte Ausnahme (von ZEISS Master und Ultra Primes abgesehen) ist das ZEISS Otus, welches durch den kompletten Blendenbereich perfekt scharf bleibt. Bei normalen Objektiven hingegen erhält man im Bereich der Offenblende ein dezent weiches Bild.

 

Das 35mm-walimex Objektiv liefert jedoch bereits bei Blende 1.8 eine wunderbare Schärfe. Ein ZEISS CP.2 hat mehr Lamellen und das Bokeh ist bei richtigem Gebrauch und in vielen Situationen natürlich schöner, ebenso hat man weniger CAs, aber man muss auch mit einem deutlich höheren Preis rechnen. Alles in allem bleibt die Qualität von ZEISS und Canon unbestritten, allerdings liefern auch die walimex pro Objektive durchaus gute Bilder.

 

Einen großen Nachteil gibt es jedoch auch. Während Canon L und ZEISS Objektive bei nahezu jeder Witterung perfekt arbeiten, ist die Gängigkeit der walimex pro bei Kälte stark eingeschränkt, so dass eine saubere Funktion nicht mehr gewährleistet ist. Da das Innenleben der walimex großteils aus Kunststoff besteht, kann hier einiges früher oder später kaputt gehen.
 

Fazit im Test Blackmagic Production Camera 4K mit walimex pro VDSLR Optiken 

 

FazitAls Fazit bleibt also zu sagen dass die walimex pro VDSLR Optiken durchaus tolle Bilder machen und ich sie gerne und oft nutze. Unter Extrembedingungen oder auch bei sehr anspruchsvollen Kunden verlasse ich mich nach wie vor lieber auf ARRI, ZEISS und Canon L Objektive. Umgekehrt steht natürlich auch hier außer Frage, dass eine ARRI Alexa Plus unter extremen Bedingungen mit Sicherheit zuverlässiger funktioniert als eine BMCC. Die Frage ist also, ob und wann man unter solchen Bedingungen dreht und ob die Vorteile ihren Aufpreis auch rechtfertigen.

 

Die Blackmagic Design Cameras sind allesamt Werkzeuge, die viel Zubehör brauchen. Dazu gehört die Stromversorgung, ein Rig, ein Viewfinder, ND Filter usw. Was das Rig betrifft, habe ich Viewfactor, Shape, Zacuto, Bebob und ARRI getestet. Natürlich hat jedes Modell Vor- und Nachteile, wobei mir persönlich aufgefallen ist, dass Zacuto in den letzten Monaten etwas an Qualität verloren hat. Als Viewfinder hatte ich Zacuto, Cineroid, Small HD und Alphatron getestet. Audio Recorder lieferten mir die Hersteller Zoom und Roland. Follow Focus habe ich von walimex pro, Alphatron, Chrosziel und ARRI verglichen. Und an Kompendien testete ich Produkte von Alphatron, ARRI und Chrosziel. Cineroid hat speziell mit dem Retina EVF einen hervorragenden Viewfinder gebaut. Er verbindet eine klare Abbildungs-Leistung mit einem übersichtlichen

Blackmagic KameraMenü und praktischen Funktionen. Leider ist mein Modell sehr oft so heiß geworden, dass es von selbst abgeschaltet hat. Ich musste es deshalb aus dem Rennen nehmen. Der Zacuto EVF ist zu schlecht aufgelöst und der Alphatron ist mir schlicht etwas zu klobig. Dagegen konnte mich Small HD auf voller Länge überzeugen.

 

Zum Thema Rig konnte man auf der letzten NAB an jedem Stand etwas passendes finden, dieses Jahr wird die Auswahl mit Sicherheit noch größer.

 

Doch ernst zu nehmen sind für mich nur bebob und ARRI geblieben. Besonders ARRI sticht hier hervor denn Stabilität und Zuverlässigkeit sind bewährt und bis heute unerreicht. Die soliden Metallgewinde, die stabilen Verschraubungen und die Qualität der Materialien sind nach wie vor erste Wahl.

 

Bei der Beurteilung von Stativen kommt es letztendlich auf das Gewicht der Kamera an. Insgesamt lässt sich dazu feststellen, dass die Sachtler Carbon Stative (auch wenn Sachtler inzwischen zu der Vitec Gruppe gehört) noch immer hervorragende Arbeitsgeräte sind. Mein absoluter Liebling ist mein altes und unscheinbares Sachtler FSB6 Carbon, welches schon auf der halben Welt mit mir unterwegs war und neben Hitze, Eis, Salzwasser und Sand auch die gröbsten Flughafenpacker überlebt hat. Ich kann nicht mehr sagen, wie oft ich es schon mit den schwersten Kameras überladen hatte und es mir dennoch sanfte Schwenks und ruhige Einstellungen gestattet hat.
 

Mein persönliches Blackmagic Production Camera 4K Rig 

 

Um nun zum Schluss zu kommen, mein persönliches BMPC4K Rig sieht nun wie folgt aus:

Sachtler FSB6 Carbon Stativ, ARRI MBP-3 Baseplate mit ARRI Cage, ARRI MMB-2 MatteBox, ARRI MFF-2 (oder Alphatron Pro Pull) FollowFocus, SmallHD Viewfinder, Schneider ND und Polfilter, Bebob Coco und Bebob Akkus, Roland R-26 Audio Recorder, ZEISS CP.2 Super Speed und Samyang VDSLR Pro Objektive, Kingston HyperX 3K 480er SSDs. Copyright © DP Max Biber

 

 

Anmerkung der Red.

Vorteile der Blackmagic Production Camera 4K

  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Super 35 Sensor
  • Recording in 4K
  • Kostenlose Color Grading Software Da Vinci Resolve inklusive
  • Interne Aufname auf schnellen SSD-Festplatten
  • Großes Display mit Toughscreen
  • Global Shutter
  • Präziser Canon EF-Mount
  • HD/SDI Out 
  • Intuitive und schnelle Bedienung