Inspire Robots Dexterous Robotic Hand RH56DFQ-2L links ohne Handgelenk
Anthropomorphe Greifpraezision fuer Forschung, Entwicklung und reale Objektinteraktion.
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Die Inspire Robots Dexterous Robotic Hand RH56DFQ-2L wurde als linke Fünffinger-Roboterhand ohne Handgelenk für präzise Greif- und Manipulationsaufgaben in humanoider Robotik, KI-Forschung und modernen Entwicklungsumgebungen konzipiert. Mit sechs steuerbaren Freiheitsgraden, zwölf mechanischen Gelenken und sechs integrierten Kraftsensoren ermöglicht sie kontrollierte, reproduzierbare Bewegungsabläufe und eine flexible Integration in individuelle Robotiksysteme und Forschungsplattformen. Jetzt bei TONEART-Shop bestellen.
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Inspire Robots Dexterous Robotic Hand RH56DFQ-2L links ohne Handgelenk
🤖 Inspire Robots RH56DFQ-2L – Wenn Greifen zu kontrollierter Interaktion wird
Es beginnt mit einer Bewegung, die im menschlichen Alltag kaum auffaellt: Eine Hand oeffnet sich, richtet die Finger aus und naehert sich einem Objekt. Der Daumen dreht sich seitlich ein, die uebrigen Finger schliessen sich kontrolliert, und aus einer einfachen Bewegung entsteht ein Griff. Genau in diesem Moment zeigt die Inspire Robots RH56DFQ-2L, was eine dexterous Roboterhand von einem klassischen Parallelgreifer unterscheidet.
Diese linke Fuenffingerhand ist nicht nur dafuer gebaut, ein Objekt zwischen zwei Backen festzuhalten. Sie stellt eine anthropomorphe Bewegungsstruktur bereit, mit der sich verschiedene Griffarten, Gesten und Manipulationsablaeufe entwickeln lassen. Fingerposition, Bewegungsgeschwindigkeit und Greifkraft werden dabei zu Parametern, die gezielt eingestellt, wiederholt und ausgewertet werden koennen.
In meiner Erfahrung entscheidet bei robotischen Haenden nicht allein die Zahl der Gelenke, sondern das Gefuehl von Kontrolle. Eine Hand kann mechanisch beeindruckend aussehen und trotzdem schwer in einen reproduzierbaren Workflow zu integrieren sein. Die RH56DFQ-2L verfolgt einen anderen Ansatz: sechs aktiv steuerbare Freiheitsgrade, zwoelf Gelenke, integrierte Kraftsensorik und eine dokumentierte elektrische Schnittstelle werden zu einer kompakten Einheit verbunden.
Die Ausfuehrung RH56DFQ-2L ist als linke Roboterhand ohne zusaetzliches Handgelenk ausgelegt. Dadurch konzentriert sie sich auf das, was am Kontaktpunkt geschieht: Finger ausrichten, greifen, halten, nachfassen und wieder loslassen. Die Orientierung der gesamten Hand im Raum kann dabei durch den vorgeschalteten Roboterarm oder eine projektspezifische Handgelenkmechanik uebernommen werden. Das macht diese Variante besonders interessant fuer humanoide Plattformen, Forschungsarme und individuelle Manipulationssysteme.
🖐️ Anthropomorphe Fuenffingerkonstruktion – Greifen wird zu einer Bewegungssprache
Stell dir eine typische Laborszene vor: Auf dem Tisch liegen ein zylindrischer Behaelter, ein kleiner Ball und ein schmales Bauteil. Ein einfacher Greifer muesste fuer jede Form neu positioniert oder mechanisch angepasst werden. Eine Fuenffingerhand kann dagegen unterschiedliche Kontaktstrategien nutzen und das Objekt aus mehreren Richtungen umschliessen.
Die RH56DFQ-2L bringt dafuer eine anthropomorphe Struktur mit vier Fingern und einem seitlich angeordneten Daumen mit. Diese Anordnung erlaubt Bewegungsablaeufe, die sich an menschlichen Griffmustern orientieren. Dazu gehoeren Pinch-Griffe zwischen Daumen und Finger, Dreifinger- beziehungsweise Tripod-Griffe sowie Mehrfingergriffe, bei denen ein Objekt von mehreren Kontaktpunkten stabilisiert wird.
Technisch bedeutet das nicht, dass die Roboterhand jede Bewegung einer menschlichen Hand einzeln nachbildet. Ihre Staerke liegt vielmehr darin, die entscheidenden Greifachsen in einer kontrollierbaren Mechanik zusammenzufassen. Dadurch entsteht ein sinnvoller Kompromiss aus Bewegungsvielfalt, Gewicht und Integrationsaufwand.
Im Workflow zeigt sich dieser Vorteil bereits bei der Aufgabenplanung. Du musst eine Manipulationsaufgabe nicht ausschliesslich um eine starre Greifergeometrie herum entwerfen. Stattdessen kannst du untersuchen, welche Finger beteiligt sein sollen, wie der Daumen ausgerichtet wird und in welcher Reihenfolge die Kontaktpunkte entstehen.
Der Kaufnutzen liegt damit nicht nur im Greifen selbst, sondern im groesseren Versuchsraum. Eine Fuenffingerhand macht aus einem einzelnen Endeffektor eine Plattform fuer unterschiedliche Greifstrategien. Genau das ist fuer Forschung, Lehre und humanoide Interaktion entscheidend: Die Hand fuehrt nicht nur eine Schliessbewegung aus, sondern stellt eine kleine Bibliothek koerperlicher Ausdrucksformen bereit.
🦾 6 Freiheitsgrade und 12 Gelenke – Komplexitaet, die beherrschbar bleibt
Bei einer dexterous Roboterhand wirken Zahlen wie sechs Freiheitsgrade und zwoelf Gelenke zunaechst abstrakt. Sichtbar werden sie erst dann, wenn sich die Finger in unterschiedlichen Kombinationen bewegen: Der Zeigefinger beugt sich, die uebrigen Finger bleiben geoeffnet, der Daumen dreht sich ein und bereitet einen seitlichen Griff vor.
Die RH56DFQ-2L besitzt sechs aktiv steuerbare Freiheitsgrade und insgesamt zwoelf mechanische Gelenke. Nach Angaben des Herstellers steht jeweils ein Freiheitsgrad fuer die vier Finger zur Verfuegung, waehrend der Daumen ueber zwei steuerbare Bewegungsachsen verfuegt. Sechs integrierte Mikro-Linearantriebe setzen diese Bewegungsbefehle in Fingerbewegungen um.
Der Unterschied zwischen Freiheitsgraden und Gelenken ist fuer die Einordnung wichtig. Die zwoelf Gelenke beschreiben die mechanischen Bewegungspunkte der Hand. Die sechs Freiheitsgrade geben dagegen an, wie viele Antriebsachsen unabhaengig angesteuert werden koennen. Mehrere Fingerglieder arbeiten dabei innerhalb einer kinematischen Bewegungskette zusammen.
Im praktischen Einsatz entsteht daraus eine Steuerung, die differenziert genug fuer vielseitige Greifvorgaenge ist, ohne dass jedes einzelne Fingerglied einen separaten Motor und einen eigenen Regelkreis benoetigt. Das reduziert die Anzahl der aktiv zu koordinierenden Achsen und macht Bewegungssequenzen ueberschaubarer.
Fuer Entwickler bedeutet das: Komplexe Gesten koennen aus einer begrenzten Zahl klar definierter Steuerwerte zusammengesetzt werden. Statt zwoelf einzelne Motorpositionen berechnen zu muessen, arbeitest du mit sechs funktionalen Bewegungsachsen. Das erleichtert die Entwicklung von Greifprofilen, Zustandsmaschinen und automatisierten Bewegungsfolgen.
Der eigentliche Payoff zeigt sich bei der Iteration. Eine Handbewegung kann gespeichert, veraendert und erneut ausgefuehrt werden. Du kannst einzelne Fingerachsen schneller oder langsamer fahren, den Daumen anders ausrichten oder die Kraftschwelle anpassen. So entsteht aus mechanischer Komplexitaet ein kontrollierbarer Entwicklungsraum.
🤲 Sechs Kraftsensoren – Greifkraft wird zur messbaren Rueckmeldung
Die entscheidende Frage bei einem robotischen Griff lautet nicht nur: Sind die Finger geschlossen? Entscheidend ist auch: Mit welcher Kraft wird das Objekt gehalten?
Die RH56-Serie integriert sechs Kraft- beziehungsweise Drucksensoren. Nach Herstellerangaben befindet sich jeweils ein Sensor am Ende eines Linearantriebs. Dadurch kann die aktuelle Greifkraft der einzelnen Antriebsachsen zurueckgemeldet und in die Steuerung einbezogen werden. Fuer die RH56DFQ-2L wird eine Kraftaufloesung von 0,50 N angegeben.
Das veraendert die Art, wie Greifbewegungen programmiert werden. Ohne Kraftfeedback wuerde eine Hand im Wesentlichen auf eine vorgegebene Position zufahren. Ob ein Objekt bereits beruehrt wurde, ob es nachgibt oder ob die Finger zu stark dagegen druecken, waere nur indirekt erkennbar. Mit Kraftwerten kann der Griff dagegen an definierten Schwellen ausgerichtet werden.
Im Herstellerhandbuch ist vorgesehen, unterschiedliche Kraftgrenzen einzustellen. Dadurch lassen sich Greifprofile fuer Objekte mit unterschiedlicher Haerte entwickeln. Ein festes Bauteil kann mit einer anderen Kraftstrategie behandelt werden als ein nachgiebiger Behaelter oder ein leicht verformbares Demonstrationsobjekt.
Fuer die hier beschriebene RH56DFQ-2L werden eine maximale Griffkraft von 6 N fuer den Daumen und 4 N fuer die vier Finger angegeben. Diese Werte sollten nicht wie eine pauschale Traglast gelesen werden. Welche Masse tatsaechlich sicher gehalten werden kann, haengt auch von Objektform, Oberflaeche, Reibung, Griffausrichtung und Bewegungsdynamik ab.
Wichtig ist ausserdem die technische Einordnung der Sensorik. Die Hand besitzt eine aktorbezogene Kraftmessung, jedoch keine flaechige taktile Sensormatrix ueber Fingerkuppen und Handflaeche. Sie kann damit Greifkraefte erfassen und regeln, liefert aber nicht automatisch eine detaillierte Karte darueber, an welcher Stelle einer Fingeroberflaeche ein Kontakt entstanden ist.
Gerade fuer Ausbildung und Forschung ist diese klare Struktur interessant. Du kannst den Zusammenhang zwischen Fingerposition, Motorkraft und Objektreaktion untersuchen, ohne dass die Sensorik zu einer undurchsichtigen Blackbox wird. Kraft wird zu einer dokumentierbaren Messgroesse, und aus einem Griff wird ein reproduzierbares Experiment.
⚡ Bis zu 570°/s – Bewegungsdynamik fuer Gesten und schnelle Greifablaeufe
Es gibt Roboterhaende, die sich praezise, aber sichtbar langsam bewegen. Fuer statische Demonstrationen kann das ausreichen. Sobald Gesten, schnelle Objektwechsel oder fluessige Interaktionsablaeufe geplant werden, wird die Bewegungsdynamik jedoch zu einem entscheidenden Faktor.
Bei der RH56DFQ-2L wird fuer die vier Finger eine Beugungsgeschwindigkeit von bis zu 570°/s angegeben. Der Daumen erreicht bei der Beugung bis zu 150°/s und bei der seitlichen Schwenkbewegung bis zu 235°/s. Sein lateraler Rotationsbereich liegt bei mehr als 65 Grad.
Diese Werte sind besonders fuer den Daumen relevant. In einer anthropomorphen Hand ist er nicht nur ein weiterer Finger, sondern der Gegenpol fuer viele Griffarten. Seine seitliche Bewegung entscheidet darueber, ob die Hand einen Gegenstand nur umschliesst oder ob sie gezielt einen Pinch- beziehungsweise Dreifingergriff aufbauen kann.
Im Workflow ermoeglicht die unterschiedliche Geschwindigkeit der Achsen, Bewegungsablaeufe zeitlich zu gestalten. Die vier Finger koennen sich schnell schliessen, waehrend der Daumen kontrolliert in die Gegenposition faehrt. Ebenso kann eine Geste zuegig geoeffnet und anschliessend mit reduzierter Geschwindigkeit in einen sensiblen Griff ueberfuehrt werden.
Technisch bedeutet eine hohe Maximalgeschwindigkeit nicht, dass jede Bewegung mit maximalem Tempo ausgefuehrt werden sollte. Der eigentliche Vorteil liegt in der Reserve. Du kannst schnelle Gesten programmieren, hast aber gleichzeitig die Moeglichkeit, Geschwindigkeit fuer empfindliche Kontaktphasen zu reduzieren.
Der Entscheidungsnutzen zeigt sich damit in der Bandbreite: Die Hand kann sichtbar dynamisch wirken, ohne auf feinere Bewegungsablaeufe festgelegt zu sein. Geschwindigkeit wird nicht zum Selbstzweck, sondern zu einem Parameter, mit dem sich Ausdruck, Taktung und Reaktionsverhalten gestalten lassen.
🎯 ±0,20 mm Wiederholgenauigkeit – Versuche, die nicht bei jedem Durchlauf neu beginnen
In Entwicklungsprojekten reicht es nicht, dass eine Bewegung einmal funktioniert. Sie muss erneut ausgefuehrt, vermessen und mit einer veraenderten Variante verglichen werden koennen. Genau dort wird Wiederholgenauigkeit zu einem praktischen Werkzeug.
Fuer die RH56DFQ-2L ist eine Wiederholpositioniergenauigkeit von ±0,20 mm angegeben. Das beschreibt, wie nah die Finger bei wiederholten identischen Bewegungsbefehlen an eine zuvor angefahrene Position zurueckkehren koennen.
Wiederholgenauigkeit ist dabei nicht identisch mit absoluter Genauigkeit. Eine Hand kann eine Position sehr zuverlaessig wiederholen und trotzdem eine projektspezifische Kalibrierung benoetigen, damit diese Position exakt mit einem externen Koordinatensystem, einer Kamera oder einem Roboterarm uebereinstimmt.
Im Laboralltag ist gerade diese Wiederholbarkeit wertvoll. Du kannst eine Greifsequenz mehrfach ausfuehren, Kraftwerte vergleichen und untersuchen, wie sich eine einzelne Parameteraenderung auf das Ergebnis auswirkt. Dadurch werden Versuche aussagekraeftiger, weil nicht bei jedem Durchlauf eine unkontrollierte neue Ausgangslage entsteht.
Auch bei Demonstrationen macht sich das bemerkbar. Eine gespeicherte Geste oder ein definierter Griff soll nicht nur technisch funktionieren, sondern bei jeder Vorfuehrung ein vergleichbares Bewegungsbild erzeugen. Die Hand wirkt dadurch nicht zufaellig, sondern gesetzt.
Der Kaufnutzen liegt in der Zeit, die zwischen den Experimenten eingespart wird. Je besser ein System Bewegungen reproduziert, desto weniger Aufwand fliesst in die Korrektur mechanischer Abweichungen. Mehr Zeit bleibt fuer die eigentliche Aufgabe: Greifplanung, Regelung, Objekterkennung oder Mensch-Roboter-Interaktion.
🧩 Linke Ausfuehrung ohne Handgelenk – Integrationsfreiheit statt doppelter Mechanik
Die Bezeichnung „links ohne Handgelenk“ ist bei dieser Variante kein Nebendetail, sondern eine klare technische Einordnung. Die RH56DFQ-2L bildet die linke Handseite ab und wird ohne zusaetzliches Handgelenkmodul geliefert. Die sechs Freiheitsgrade beziehen sich daher auf die Finger- und Daumenmechanik der Hand.
In einem humanoiden Roboter uebernimmt normalerweise der Arm beziehungsweise das vorhandene Handgelenkgelenk die raeumliche Orientierung. Die Hand konzentriert sich anschliessend auf die lokale Manipulation am Objekt. Genau diese Aufgabenteilung macht die Variante ohne Handgelenk fuer viele Integrationen sinnvoll.
Stell dir einen Roboterarm vor, der bereits ueber eine Dreh- und Schwenkachse am Ende verfuegt. Ein weiteres Handgelenkmodul an der Hand wuerde zusaetzliche Masse, Bauhoehe, Verkabelung und Steuerungsachsen mitbringen. Die RH56DFQ-2L laesst sich dagegen als reiner Hand-Endeffektor in eine vorhandene Kinematik einplanen.
Auch fuer eigene Forschungsaufbauten bietet das Freiheit. Du kannst die Hand an einem projektspezifischen Flansch, einer vorhandenen Roboterachse oder einer speziell entwickelten Adaptermechanik einsetzen. Die Orientierung wird dort geloest, wo sie fuer dein System am sinnvollsten ist.
Die linke Ausfuehrung ist ausserdem fuer paarige humanoide Systeme relevant. Bewegungen, Griffplanung und Montage muessen spiegelbildlich zur rechten Hand gedacht werden. Die eindeutige Modellzuordnung verhindert, dass Anatomie und mechanische Schnittstelle erst waehrend der Integration geklaert werden muessen.
Der Payoff ist eine saubere Systemarchitektur: Der Arm positioniert, die Hand manipuliert. Dadurch bleiben Verantwortlichkeiten in Kinematik und Software nachvollziehbar, und du kannst die RH56DFQ-2L genau dort einsetzen, wo bereits ein geeignetes Handgelenk oder eine externe Orientierungsachse vorhanden ist.
🔌 24 V und RS485 – Steuerung, die sich in Entwicklungsumgebungen einordnen laesst
Eine Roboterhand wird erst dann zu einem produktiven Werkzeug, wenn Mechanik, Energieversorgung und Kommunikation zusammenpassen. Fuer die RH56DFQ-2L wird eine Betriebsspannung von 24 V DC und eine maximale Stromaufnahme von etwa 2 A angegeben. Die konkrete Ausfuehrung wird mit RS485 als Kommunikationsprotokoll gefuehrt.
RS485 ist fuer eingebettete Robotiksysteme interessant, weil die Schnittstelle fuer robuste serielle Kommunikation ausgelegt ist und sich gut in Controller-, Industrie-PC- und Mikrocontroller-Umgebungen einbinden laesst. Das RH56-Handbuch beschreibt eine registerbasierte Kommunikation, ueber die Sollpositionen, Geschwindigkeiten, Kraftschwellen und weitere Parameter geschrieben beziehungsweise aktuelle Zustandswerte ausgelesen werden koennen.
Damit ist die Hand nicht nur ueber vorgefertigte Gesten steuerbar. Entwickler koennen eigene Bewegungsablaeufe erzeugen und Parameter direkt in ihre Softwarelogik integrieren. Kraft, Position und Geschwindigkeit werden nicht als getrennte Produktmerkmale behandelt, sondern als kombinierbare Bestandteile einer Greifstrategie.
Das Handbuch beschreibt fuer RS485 standardmaessig eine Datenrate von 115200 bps mit acht Datenbits, einem Stoppbit und ohne Paritaet. Die RH56-Plattform ist in den Herstellerunterlagen je nach Ausfuehrung ausserdem fuer RS232 beziehungsweise CAN beschrieben. Welche physische Schnittstelle bei einer konkreten Lieferung vorhanden ist, sollte vor der Integration anhand der bestellten Variante und der zugehoerigen Verkabelung geprueft werden.
Der Hersteller nennt zusaetzlich eine PC-seitige Testsoftware, Entwicklungsbeispiele sowie ein ROS-Plug-in. Dadurch kann die erste Inbetriebnahme ueber eine grafische Testumgebung erfolgen, bevor die Hand vollstaendig in eine eigene Steuerungsarchitektur uebernommen wird.
Im Workflow verkuerzt das den Weg vom elektrischen Anschluss zum ersten sichtbaren Ergebnis. Zunaechst kann eine einzelne Fingerachse getestet werden. Danach folgen Kraftgrenzen, Geschwindigkeiten und kombinierte Bewegungen. Erst wenn diese Grundfunktionen sauber arbeiten, wird die Hand mit Armkinematik, Kamera oder uebergeordneter Greifplanung verbunden.
Genau so sollte Integration wirken: nicht wie ein Sprung in eine Blackbox, sondern wie eine Reihe klarer Schritte. Energie bereitstellen, Kommunikation aufbauen, Parameter pruefen, Bewegung ausfuehren und Rueckmeldungen auswerten.
📏 Rund 540 g – kompakte Mechanik am Ende des Roboterarms
Bei einem Endeffektor zaehlt jedes Gramm, weil die Masse nicht irgendwo im Roboter sitzt, sondern am Ende einer Bewegungskette. Dort beeinflusst sie Beschleunigung, Traegheit, Regelung und die Nutzlastreserve des vorgeschalteten Arms.
Die RH56DFQ-2L bringt ein Gewicht von rund 540 g mit. In diesem Gehaeuse befinden sich die Fuenffingermechanik, sechs Mikro-Linearantriebe, die Steuerelektronik und die Kraftsensorik.
Im praktischen Aufbau ist dieses Gewicht konkret planbar. Der Roboterarm muss nicht nur das spaetere Objekt bewegen, sondern auch die Hand selbst tragen und beschleunigen. Bei dynamischen Gesten oder schnellen Richtungswechseln entsteht daraus ein Moment, das in die Auswahl des Arms und die Bahnplanung einbezogen werden muss.
Gleichzeitig bleibt die Hand leicht genug, um fuer humanoide Forschungsplattformen und kompaktere Manipulatoren interessant zu sein. Sie wirkt physisch praesent, ohne wie ein schwerer Industriegreifer dimensioniert zu sein.
Der Verzicht auf ein integriertes Handgelenk unterstuetzt diese klare Rollenverteilung. Die Hand bringt die Fingermechanik an den Kontaktpunkt, waehrend die groesseren Orientierungsbewegungen von der vorhandenen Armkinematik uebernommen werden.
Der Kaufentscheid profitiert von dieser Kalkulierbarkeit. Du kennst die Masse des Endeffektors und kannst daraus ableiten, welche Reserven fuer Adapter, Kabel und gegriffene Objekte verbleiben. Das macht aus einem Designkonzept eine belastbare Integrationsplanung.
📦 Der erste Kontakt – montieren, verbinden und kontrolliert in Bewegung bringen
Das Auspacken einer dexterous Roboterhand fuehlt sich anders an als bei einem klassischen Greifer. Schon die Silhouette mit fuenf Fingern erzeugt die Erwartung, dass hier nicht nur auf und zu gefahren wird. Gelenke, Fingersegmente und Daumenmechanik machen sichtbar, dass die Inbetriebnahme Teil eines groesseren Systems ist.
Der erste Schritt ist deshalb nicht die spektakulaere Geste, sondern die saubere Einordnung: Ist es die linke Ausfuehrung? Ist die Hand fuer die geplante mechanische Aufnahme geeignet? Wie werden Kabel gefuehrt, damit sie bei Armbewegungen weder gespannt noch eingeklemmt werden? Wo befinden sich Spannungsversorgung, Kommunikationsadapter und Not-Halt des Gesamtsystems?
Nach der mechanischen Montage folgt ein kontrollierter Funktionstest. Zuerst werden einzelne Achsen bei niedriger Geschwindigkeit bewegt. Danach koennen Fingerpositionen, Kraftschwellen und Bewegungsfolgen schrittweise erweitert werden. Ein freier Arbeitsbereich und niedrige Anfangswerte helfen dabei, Montage- oder Konfigurationsfehler frueh zu erkennen.
Dann entsteht der Moment, der das System lebendig wirken laesst: Die Hand oeffnet sich, der Daumen dreht sich ein und die Finger schliessen sich in einer abgestimmten Sequenz. Noch ist es vielleicht nur ein Testobjekt auf dem Labortisch, aber die Grundlage fuer komplexere Manipulation ist bereits sichtbar.
🧠 Einordnung fuer Forschung und Lehre – was die RH56DFQ-2L wirklich ermoeglicht
In Forschung und Ausbildung geht es selten darum, eine Handbewegung einmal vorzufuehren. Entscheidend ist, dass Bewegungen programmiert, variiert, gemessen und im Team nachvollzogen werden koennen. Genau dafuer stellt die RH56DFQ-2L eine klar definierte technische Basis bereit.
Die Kombination aus fuenf Fingern, sechs Freiheitsgraden, zwoelf Gelenken und Kraftfeedback eignet sich fuer Themen wie Greifplanung, Objektmanipulation, Gestensteuerung und Mensch-Roboter-Interaktion. Auch die Integration in humanoide Systeme, mobile Manipulationsplattformen und Forschungsarme gehoert zu den vorgesehenen Einsatzfeldern.
In einer Lehrveranstaltung kann die Hand beispielsweise genutzt werden, um den Unterschied zwischen Positions- und Kraftsteuerung sichtbar zu machen. Studierende koennen untersuchen, weshalb ein Griff trotz korrekter Fingerposition instabil bleibt oder wie sich unterschiedliche Kraftschwellen auf ein nachgiebiges Objekt auswirken.
In Forschungsprojekten wird die Hand zum Endpunkt einer groesseren Verarbeitungskette. Eine Kamera erkennt ein Objekt, eine Greifplanung berechnet die Annaeherung, der Arm positioniert die Hand und die Finger fuehren den Kontakt aus. Die Kraftwerte liefern anschliessend Rueckmeldung darueber, ob der geplante Griff tatsaechlich aufgebaut wurde.
Auch fuer Demonstrationssysteme ist die anthropomorphe Form relevant. Menschen verstehen eine Handbewegung intuitiv. Ein ausgestreckter Zeigefinger, eine geoeffnete Hand oder ein Dreifingergriff benoetigen weniger Erklaerung als die Bewegung eines abstrakten Industriegreifers. Dadurch eignet sich die RH56DFQ-2L auch fuer Showrooms, Hochschulveranstaltungen und interaktive Robotik-Demonstrationen.
Organisatorisch ist die Ausfuehrung eindeutig referenzierbar: Hersteller ist INSPIRE ROBOTS, die Herstellerartikelnummer lautet RH56DFQ-2L W/O WRIST, und die EAN/GTIN ist 0658917512163. Die Produktseite fuehrt das Modell ausserdem als RoHS-konform. Fuer Beschaffung, Inventarisierung und Projektdokumentation sind das kleine, aber wichtige Angaben.
🎯 Von der ersten Geste zur langfristigen Manipulationsplattform
Die Inspire Robots RH56DFQ-2L ist kein Produkt, das nur durch seine menschennahe Form wirkt. Ihre eigentliche Staerke liegt in der Verbindung aus Mechanik, Sensorik und Steuerbarkeit.
Fuenf Finger schaffen unterschiedliche Kontaktmoeglichkeiten. Sechs Freiheitsgrade halten die Steuerung beherrschbar. Zwoelf Gelenke erzeugen eine differenzierte Handkinematik. Kraftsensoren machen den Griff messbar, waehrend einstellbare Geschwindigkeiten den Uebergang zwischen schnellen Gesten und kontrollierter Objektaufnahme ermoeglichen.
Die Wiederholgenauigkeit von ±0,20 mm unterstuetzt reproduzierbare Versuche. Die 24-V-Architektur und RS485-Kommunikation erleichtern die Einbindung in technische Entwicklungsumgebungen. Mit rund 540 g bleibt die Hand als Endeffektor planbar, und die Ausfuehrung ohne Handgelenk laesst Raum fuer eine vorhandene oder individuell entwickelte Armkinematik.
Genau darin liegt der langfristige Nutzen: Du kaufst nicht nur eine Hand, die sich oeffnen und schliessen kann. Du erhaeltst eine Plattform, mit der Griffarten entwickelt, Kraftprofile untersucht, Gesten gestaltet und Manipulationsablaeufe in reale Robotiksysteme uebertragen werden koennen.
Ideal fuer Robotik-Labore, Hochschulen, Forschungsinstitute und Innovations-Teams, die humanoide Greifbewegungen, kraftgeregelte Objektinteraktion, Gestensimulation oder die Integration einer anthropomorphen Fuenffingerhand in bestehende Roboterarme entwickeln und auswerten.
Eigenschaften
- Anthropomorphe linke Fünffingerhand ohne Handgelenk
- 6 aktiv steuerbare Freiheitsgrade und 12 mechanische Gelenke
- Sechs integrierte Mikro-Linearantriebe für präzise und reproduzierbare Fingerbewegungen
- Unterschiedliche Greifarten wie Pinzettengriff, Dreifingergriff und Mehrfingergriff
- 6 integrierte Kraftsensoren zur kontrollierten Anpassung der Greifkraft
- Kraftsensorauflösung von 0,5 N
- Wiederholpositioniergenauigkeit von ±0,20 mm
- Maximale Greifkraft von 6 N am Daumen und 4 N an den vier Fingern
- Schnelle Fingerbewegungen mit bis zu 570°/s
- Betrieb über 24 V DC bei maximal etwa 2 A
- Robuste Kommunikation über die RS485-Schnittstelle
- Kompaktes Gewicht von etwa 540 g
- Geeignet für humanoide Robotik, Forschungsplattformen, Greifplanung, Gestensimulation und Mensch-Roboter-Interaktion
- Unterstützt die Integration in PC-, Embedded-Controller- und ROS-basierte Entwicklungsumgebungen.
Technische Daten
- Hersteller: Inspire Robots
- Modell: RH56DFQ
- Hersteller-Artikelnummer: RH56DFQ-2L W/O WRIST
- Ausführung: Linke dexterous Roboterhand ohne Handgelenk
- Technologie: Elektrisch
- Fingeranzahl: 5
- Freiheitsgrade: 6
- Mechanische Gelenke: 12
- Aktuatoren: 6 integrierte Mikro-Linearantriebe
- Kraftsensoren: 6
- Kraftsensorauflösung: 0,50 N
- Wiederholpositioniergenauigkeit: ±0,20 mm
- Maximale Griffkraft des Daumens: 6 N
- Maximale Griffkraft der vier Finger: 4 N
- Seitlicher Rotationsbereich des Daumens: über 65°
- Rotationsgeschwindigkeit des Daumens: bis zu 235°/s
- Beugungsgeschwindigkeit des Daumens: bis zu 150°/s
- Beugungsgeschwindigkeit der Finger: bis zu 570°/s
- Betriebsspannung: 24 V DC
- Maximale Stromaufnahme: ca. 2 A
- Standard-Kommunikationsschnittstelle: RS485
- Standard-Baudrate: 115.200 Bit/s
- Datenformat: 8 Datenbits, 1 Stoppbit, keine Parität
- Weitere Schnittstellen: RS232 und CAN je nach kundenspezifischer Ausführung
- Gewicht: ca. 540 g
- EAN/GTIN: 0658917512163
- RoHS-Konformität: Ja
Lieferumfang
- 1× Inspire Robots RH56DFQ-2L dexterous Roboterhand
Manufacturer Warranty
🛡️ Herstellergarantie
Für die Haupteinheit gilt eine Herstellergarantie von 12 Monaten. Der genaue Garantieumfang sowie mögliche Ausschlüsse richten sich nach den jeweils gültigen Garantiebedingungen des Herstellers.
FAQ
FAQ & wichtige Antworten zum Inspire Robots Dexterous Robotic Hand RH56DFQ-2L links ohne Handgelenk
Wusstest du schon?
🖐️ Wusstest du schon, dass moderne dexteröse Roboterhände wie die Inspire Robots RH56DFQ-2L nicht nur Bewegungen ausführen, sondern auch die beim Greifen entstehenden Kräfte erfassen können? Die integrierte Kraftsensorik liefert Rückmeldungen während des Kontakts, wodurch Greifprozesse kontrollierter, präziser und reproduzierbarer gestaltet werden können.
🤖 Wusstest du schon, dass humanoide Robotik zunehmend auf Kraft- und Kontaktrückmeldungen setzt, weil reine Bewegungssteuerung für viele reale Aufgaben nicht ausreicht? Erst durch das Erkennen von Widerständen und Veränderungen während des Greifvorgangs können Roboter ihre Bewegungen besser an unterschiedliche Objekte anpassen.
🧠 Wusstest du schon, dass dexteröse Roboterhände auch für das Training KI-gestützter Greifalgorithmen eingesetzt werden? Dabei lernt das System nicht nur festgelegte Bewegungsabläufe, sondern auch den Umgang mit unterschiedlichen Objektformen, Oberflächen und Greifsituationen.
⚙️ Wusstest du schon, dass Roboterhände ohne integriertes Handgelenk gezielt für modulare Forschungs- und Entwicklungsplattformen konzipiert werden? Die räumliche Ausrichtung kann durch den angeschlossenen Roboterarm übernommen werden, wodurch sich die linke RH56DFQ-2L flexibel in bestehende humanoide Systeme und individuelle Robotikaufbauten integrieren lässt.
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| Preis Verkauf netto (new) | 6.700,00 € |
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| Artikelnummer | 1242-14 |
| Herstellungsland | China |
| Custom Product Labels | AI-commerce |
| EAN / UPC | 0658917512163 |
| Hersteller | ROBOTERA |
| Lieferzeit | ca. 2 bis 3 Wochen |
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